Staatssekretär Rohlfs betont strategische Bedeutung des Überwasserschiffbaus für Schleswig-Holstein

Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus hat im Rahmen seines Besuchs bei der Werft GERMAN NAVAL YARDS KIEL (GNYK) die Bedeutung des Überwasserschiffbau betont: „Der Überwasserschiffbau schafft und sichert viele Arbeitsplätze und ist damit ein ganz wesentlicher Faktor für die positive wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Wir als Landesregierung sind sehr stolz, dass wir mit GNYK eine so vitale wie aufstrebende Werft in Schleswig-Holstein haben.“ Zudem leisteten die Deutschen Werften und die von ihnen gebauten Schiffe auch einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit Deutschlands und Europas.

Ein wichtiger Diskussionspunkt in Kiel war auch das aktuelle Beschaffungsvorhaben für das Mehrzweckkampfschiff 180 (MKS 180) für die Deutsche Marine: „Ein aktuelles Beispiel für die strategische Bedeutung dieses Industriezweigs ist das Mehrzweckkampfschiff der Bundeswehr. Mit German Naval Yards haben wir nur noch einen deutschen Generalunternehmer in diesem milliardenschweren Wettbewerb, der bis Ende des Jahres entschieden werden soll. Ich hoffe sehr, dass dieser Auftrag nach Deutschland geht, damit sich die hiesige Marineindustrie samt der vielen Zulieferer technologisch fortentwickeln kann und die Arbeitsplätze in diesem Industriezweig über die nächsten Jahre gesichert sind“, so Rohlfs.

 

Der Ankündigung des maritimen Koordinators der Bundesregierung müssten aber auch Taten folgen, so der Staatssekretär weiter: „Umso mehr möchte ich dafür werben, dass die Bundesregierung den Überwasserschiffbau wie angekündigt endlich zur Schlüsseltechnologie Deutschlands erklärt.“

 

Jörg Herwig, Geschäftsführer der Kieler Werft lobte die Unterstützung durch die Landesregierung: „Ich freue mich sehr, dass die Landesregierung meinem Unternehmen stets den Rücken stärkt. Der Bau von Marineschiffen findet in einem äußerst schwierigen wettbewerblichen Umfeld statt. Nicht selten konkurrieren wir als deutsche Mittelständler mit europäischen Staatsunternehmen um neue Aufträge. Das ist ein ungleicher Wettbewerb – aber trotzdem haben wir uns aufgrund unserer Innovationskraft bis heute behaupten können. Damit dies so bleibt, sind gerade Aufträge der heimischen Regierung wichtig, zumal Exporte von Rüstungsgütern weiter zurückgefahren werden sollen.

Mit Blick auf das Mehrzweckkampfschiff der Bundeswehr kann ich Ihnen versichern: Wir haben uns ungemein angestrengt, ein absolut konkurrenzfähiges Angebot abzuliefern! Wir als German Naval Yards wollen diese technologisch komplexen Schiffe unbedingt bauen! Darauf freut sich die ganze Belegschaft, aber auch die vielen Partner, die wir bei Entwicklung und Bau einbinden werden.“

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