NOBISKRUG Stahlbau setzt zwei Hebepontons des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel instand

Schwergewichtiges Doppelpack: Die Stahlbauabteilung der Rendsburger NOBISKRUG-Werft hat vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel, Bauhof Rendsburg, den Auftrag zur Grundinstandsetzung der zwei knapp 300 t schweren Hebepontons DP2610 und DP2611 erhalten. 

Die Arbeiten führt NOBISKRUGs Stahlbau-Sparte am Standort der Schwesterwerft GERMAN NAVAL YARDS Kiel durch. Hierzu wurden bereits am vergangenen Mittwoch, den 16. August 2017, die beiden jeweils rund 34 m langen und 6,5 m breiten Pontons mithilfe des 900 t Portalkrans an Land gehoben und mit den Reinigungsarbeiten begonnen. Im Anschluss daran werden sie in eine der großen, wettergeschützten Schiffbauhallen der Kieler Werft verfahren, in welcher sowohl die Rendsburger als auch Kieler Kollegen gemeinsam die weiteren beauftragten Arbeiten durchführen. Neben Wartungsarbeiten an mechanischen Bauteilen, beispielsweise der Winden, wird dabei auch der Korrosionsschutz instandgesetzt. Weiterhin wird das bisherige Hydraulikaggregat durch eine leistungsfähigere und umweltfreundlichere Kombination aus modernem Stromaggregat und Elektro-Hydraulikeinheit ersetzt. Den größten Umfang des gesamten Auftragsvolumens nimmt zudem die Installation neuer Hebeseile ein, die eine Länge von über 100 m und eine Dicke von rund 60 mm aufweisen. Mit diesen Seilen werden die Hebepontons an den Schiebetoren der Schleusen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau befestigt, um diese, falls ein Ausbau notwendig ist, zu stabilisieren und zu leichtern. Eine einwandfreie Qualität der Seile ist für den sicheren Betrieb daher unabdingbar.

„Wir freuen uns über das erneute Vertrauen unseres Kunden, hatten wir doch bereits mehrfach Schiebetore der Schleusen zu Gast“, kommentiert Markus Brinkmann, NOBISKRUGs Vertriebsleiter im Stahlbau, den Auftrag des WSA Brunsbüttel und fügt hinzu: „Zur Erfüllung auch unseres eigenen, sehr hohen Qualitätsanspruchs bedienen wir uns bei der Ausführung leistungsfähiger sowie bewährter Partner der Hydraulik und des Korrosionsschutzes, so dass die beiden Hebepontons nach Abschluss der Grundinstandsetzungsarbeiten noch viele weitere Jahre im Dienste eines reibungslosen Betriebs im Nord-Ostsee-Kanal ihren Einsatz finden“.

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