NOBISKRUG übergibt Marineschiff nach Reparatur pünktlich an Bundeswehr

Einsatzgruppenversorger „FRANKFURT AM MAIN“ ist wieder seeklar

Wieder seeklar: Am heutigen Montag, den 04.09.2017, verlässt der Einsatzgruppenversorger „FRANKFURT AM MAIN“ (A 1412) des Typs EGV 702 (sog. „Berlin-Klasse“) das Trockendock der GERMAN NAVAL YARDS Kiel. Hier, am Standort der Kieler Schwesterwerft, hatte NOBISKRUGs Reparaturabteilung in den vergangenen knapp 2,5 Monaten einen Heckschaden an dem 174 m langen Marineschiff repariert. Neben diesen umfangreichen Stahlarbeiten – rund 40 t Stahl mussten ausgetauscht werden – führte NOBISKRUG noch weitere, ohnehin notwendige Instandsetzungs- und Rohrarbeiten aus. Dabei hat die Werft erneut unter Beweis gestellt, dass Projekte auch in vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen erfolgreich realisiert werden können.

Ein Aspekt, der dem Leiter des Reparaturgeschäfts, Bernd Wittorf, besonders wichtig ist: „Die Marine ist auf die Einsatzgruppenversorger im Rahmen ihrer zahlreichen Einsätze zwingend angewiesen. Deshalb war es Nobiskrug sehr wichtig, die „FRANKFURT AM MAIN“ nach der umfassenden Reparatur voll funktionsfähig und pünktlich abzuliefern.“

Ende Mai erhielt die NOBISKRUG Werft, als Teil der GERMAN NAVAL YARDS Gruppe, den Zuschlag für die Reparatur, zwei Wochen darauf erreichte der Einsatzgruppenversorger das 426 m lange Trockendock in Kiel. Mit einer Verdrängung von über 20.000 t sind die drei Einsatzgruppenversorger die größten Schiffe der Deutschen Marine und stellen weltweit die umfassende Versorgung in See stehender Einheiten sicher. Nach Abschluss der Arbeiten konnte das 2002 in Dienst gestellte Marineschiff am 31. August 2017 termingerecht wieder aufschwimmen.

Wittorf erklärte, dass die Werft daher im Vorfeld besonders gewissenhaft geprüft habe, ob die notwendige Infrastruktur auch durchgängig zur Verfügung stehen könne oder andere Aufträge die vertragsgemäße Abwicklung gefährdet hätten.
„Grundsätzlich kommt uns bei solch zeitkritischen Projekten aber immer auch unsere besondere schiffbauliche Expertise zu Gute“, sagte Wittorf weiter und fügte hinzu: „Dass wir dabei auch noch auf eine besonders leistungsfähige Infrastruktur an unseren Standorten in Rendsburg und Kiel zurückgreifen können, erleichtert das Handling von solch großen Aufträgen an großen Schiffen.“

Christian Jenß, Projektleiter bei NOBISKRUG, zeigte sich hocherfreut über das erfolgreich abgeschlossene Projekt: „Maßgeblich zu diesem Erfolg hat sicherlich auch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligter – sowohl werftgruppenintern mit unseren Kieler Kollegen - als auch mit Zulieferern und der Marine  beigetragen.“ Alle hätten erfolgreich am gleichen Strang gezogen. „Die „FRANKFURT AM MAIN“ ist wieder bereit für ihre bevorstehenden Einsätze.“

Als Teil des Trossgeschwaders der Einsatzflottille 2 ist der Einsatzgruppenversorger „FRANKFURT AM MAIN“ im Marinestützpunkt Wilhelmshaven beheimatet. Die allgemeinen Schiffsdaten lauten:
Maße (Länge /Breite /Tiefgang):    174 m / 24,00 m / 7,60 m
Bruttoraumgehalt:                             ca. 18.637 BRZ    
Geschwindigkeit:                               20 kn    
Antrieb:                                                2 Dieselmotoren mit je 5.280 kw (ca. 14.500 PS)        
Besatzung:                                          169

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