GERMAN NAVAL YARDS KIEL zur finalen Angebotsabgabe für die MKS 180 aufgefordert

Die schleswig-holsteinische Werft GERMAN NAVAL YARDS KIEL (GNYK) ist am 12. April 2019 aufgefordert worden, ihr finales Angebot für die Entwicklung, Konstruktion und den Bau des Mehrzweckkampfschiffes 180 (MKS 180) für die deutsche Bundeswehr einzureichen. Die Kieler Werft hat nun drei Monate Zeit, gemeinsam mit thyssenkrupp Marine Systems und der deutschen Zulieferindustrie, das finale Angebot zu erstellen. 

„Wir freuen uns, dass es jetzt in die finale Phase geht“, sagt Jörg Herwig, Geschäftsführer von GERMAN NAVAL YARDS KIEL (GNYK). „Wir sind extrem motiviert und arbeiten mit Hochdruck daran, für die Deutsche Marine und unsere Soldaten das bestmögliche Angebot abzugeben. Für die deutsche Industrie hat das Projekt immense Bedeutung: Denn von der Vergabeentscheidung für das MKS 180 hängt auch ab, ob die deutsche Marineindustrie langfristig Technologieführer im Überwasserschiffbau bleiben kann.“

Seit Sommer 2015 nehmen die Ingenieure von GNYK am Wettbewerb um den Bau der nächsten Schiffsgeneration für die Bundeswehr teil. Im August 2018 wurde thyssenkrupp Marine Systems als Partner​ für das Angebot miteingebunden. Die thyssenkrupp-Ingenieure bringen in dem Angebot insbesondere ihre Erfahrungen bei der Integration des Waffeneinsatzsystems sowie bei der Intensivnutzbarkeit der Schiffe ein. „Durch die Kombination unserer Fähigkeiten und Expertise können wir den Anforderungen des Bundesverteidigungsministeriums als Auftraggeber genau entsprechen“, erklärt Herwig.

GNYK ist der einzig verbliebene deutsche Generalunternehmer in dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb der Deutschen Marine. Neben thyssenkrupp integriert GNYK zahlreiche andere namenhafte deutsche Zulieferer aus der Marine- und Verteidigungsindustrie in sein Angebot. Im Falle des Zuschlags wird GNYK die Entwicklung und Konstruktion der MKS 180 komplett in Deutschland umsetzen. Auch die Designrechte und das Know-how für die Konstruktion verbleiben damit in der Bundesrepublik. ​

 

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