GERMAN NAVAL YARDS Kiel übernimmt Patenschaft "HANSEKOGGE" in Kiel

Welcher Kieler kennt sie nicht, die „HANSEKOGGE“. Seit vielen Jahren ist sie nicht nur zur Kieler Woche als Botschafterin der Stadt und als Beispiel für lebendige Geschichte auf der Ostsee unterwegs. Mit ihrem Liegeplatz am Kieler Schifffahrtsmuseum ist sie regelmäßig in Sichtweite unserer Kieler Werft. Aber in diesem Jahr ist der ehrenamtliche Trägerverein in schwere See geraten, denn die beiden Motoren hatten Totalschaden erlitten und müssen nun kostenintensiv ersetzt werden. Hier zeigen wir als Kieler Traditionswerft Flagge und unterstützen den Verein seit Juni 2016 mit unserer Patenschaft.

„Wir sind stolz darauf, die Schiffsbautradition im Bereich der Kieler Förde fortzuführen, daher lag die Entscheidung den Verein Hansekogge zu unterstützen auf der Hand. Insbesondere unsere Auszubildenden wollen wir an die Hansekogge heranführen und diese als ein Instrument der Schulung und Teambildung durch das gemeinsame Segeln und Arbeiten fördern“, so Holger Kahl, Geschäftsführer der GERMAN NAVAL YARDS Kiel.

„Es ist für uns zugleich besonderer Ausdruck für die Verbundenheit unserer Werft mit dem Standort Kiel.“ Für den Verein wird GERMAN NAVAL YARDS Kiel somit zu einer tragenden Säule, wie Wolf-Rüdiger Janzen, der Vorsitzende des Fördervereins bestätigt: „Die Patenschaft mit GERMAN NAVAL YARDS Kiel ist ein wichtiger Schritt zum Erhalt der „HANSEKOGGE“ hier vor Ort in Kiel. Ich freue mich, alsbald die Auszubildenden an Bord begrüßen zu dürfen.“ Die Kieler „HANSEKOGGE“ ist der erste originalgetreue, 23 m lange Nachbau eines Koggenfundes in der Wesermündung. Das Original wurde auf 1380 datiert und ist heute im Schifffahrtsmuseum Bremerhaven zu besichtigen. Als Projekt zur Integration von langzeitarbeitslosen Jugendlichen gestartet und für Forschungsarbeiten genutzt, wird der Nachbau heute auf ehrenamtlicher Basis betrieben. Besuchern gibt er die Möglichkeit, die Schiffbaukunst des Mittelalters zu erleben, er kann aber auch für Kurz- oder Tagestouren gechartert werden. Weitere Informationen über die „HANSEKOGGE“ finden Sie unter: www.hansekogge.de.

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