GERMAN NAVAL YARDS KIEL kooperiert mit thyssenkrupp Marine Systems bei MKS 180

Die Schleswig-Holsteiner Werft GERMAN NAVAL YARDS KIEL (GNYK) hat am 3. August mit thyssenkrupp Marine Systems einen Kooperationsvertrag geschlossen. Damit wird thyssenkrupp Marine Systems Unterauftragnehmer der GNYK bei der Entwicklung und Konstruktion des Mehrzweckkampfschiffes MKS 180. GNYK ist der einzig verbliebene deutsche Generalunternehmer in dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb der Deutschen Marine. Durch die Einbindung der thyssenkrupp-Teams erhöht die Kieler Werft den deutschen Wertschöpfungsanteil bei der MKS 180 weiter.

GNYK integriert damit die weltweit besten Marineschiffbau-Kompetenzen in sein MKS 180-Angebot. Die ausgewählten Marine Systems-Spezialisten werden ihr Wissen insbesondere bei der Integration des Waffeneinsatzsystems sowie bei der Intensivnutzbarkeit der Schiffe einbringen.

„Unser Angebot für die MKS 180 wird durch die Kooperation mit den Systemhäusern thyssenkrupp Marine Systems und Alion weiter gestärkt“, sagte GNYK-Geschäftsführer Jörg Herwig. „Durch die Kombination unserer Fähigkeiten und Expertise sind wir in der Lage, den Anforderungen des Bundes-verteidigungsministeriums als Auftraggeber genau zu entsprechen. Außerdem erreichen wir bei den technischen Ausführungen die höchste Qualität“, fügte Herwig hinzu. „Wir freuen uns, die Ingenieure von Marine Systems, mit denen wir bereits in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben, in unser Team aufzunehmen.“

GNYK hat bereits den US-Navy-Ausrüster Alion als Unterauftragnehmer engagiert. Alion bringt sein erstklassiges Ingenieurswissen und seine langjährige Erfahrung in das MKS-Projekt ein. Der Engineering-Spezialist hat bereits Designs für ähnliche Schiffstypen der weltweit stärksten Seestreitkraft erfolgreich entworfen.

GNYK wird die Entwicklung und Konstruktion der MKS 180 komplett in Deutschland durchführen. Auch die Designrechte und das Know-how für die Konstruktion verbleiben in der Bundesrepublik.
 

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